Flucht und Migration bewegen Bildung

Positionspapier des Zentrums Bildung der EKHN

Die gesamtgesellschaftlichen Impulse, die von den derzeitigen Flucht- und Migrationsbewegungen ausgehen, haben weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Bildungssektor - auf Bildungspolitik, Bildungsforschung, Bildungsinstitutionen und letztlich auch auf Bildungsarbeit vor Ort. Wie unter einem Brennglas werden wesentliche Fragestellungen des Zusammenlebens und zentrale Problemstellungen von Bildungsarbeit sichtbar. Es geht primär um Fragen der Inklusion vs. Exklusion, der gesellschaftlichen Teilhabe, der Chancengleichheit, der Geschlechtergerechtigkeit und der Integration.

Diese grundsätzlichen Fragen bewegen auch das Zentrum Bildung der EKHN seit seinem Bestehen. Zum Selbstverständnis des Zentrums Bildung gehört es, Bildung als ein lebensbegleitendes Phänomen und als eine der wesentlichen Vorrausetzungen für gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit zu begreifen. Das Recht auf Bildung ist ein grundlegendes Menschenrecht - auch für Flüchtlinge und Migrierende.

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Resolution der Kirchensynode zur Flüchtlingspolitik

Gegen Glaubensprüfungen durch den Staat und für eine Integration, die den Namen verdient

Resolution der Zwölften Kirchensynode der EKHN zur aktuellen Flüchtlingspolitik bei der 3. Tagung vom 4.-6.5.2017 in Frankfurt am Main

Im Einzelnen werden 4 Aspekte beschrieben:
1. Kirchliches Handeln respektieren: Keine "Glaubensprüfung" durch staatliche Stellen.
2. Recht auf Familie für alle gewährleisten: Familienzusammenführung ermöglichen.
3. Existierende Gefahren ernst nehmen: Abschiebungen nach Afghanistan beenden.
4. Recht auf Asyl verteidigen: Verschlechterung der Dublin-Verordnung verhindern.

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